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Kazaa-Nutzerin muss 1,92 Millionen US-Dollar Schadenersatz zahlen

Die US-Amerikanerin Jammie Thomas-Rasset bezeichnet sich selbst als Riesen-Musikfan und muss nun teuer für ihre Leidenschaft bezahlen. Die vierfache Mutter hat in der Vergangenheit die Tauschbörse Kazaa regelmäßig genutzt, sich dort ihre liebsten Musikstücke heruntergeladen und eine regelrechte Musik-Sammlung aufgebaut. Da Jammie Thomas-Rasset urheberrechtlich geschützte Musikstücke über Kazaa aber auch widerrechtlich verbreitete, reichte die Recording Industry Association of America (kurz: RIAA) 2007 Klage ein.

Nachdem die mittlerweile 32-jährige damals eine Einigung mit der RIAA abgelehnt hatte und zur Zahlung von insgesamt 222.000 Dollar verurteilt wurde, erklärte der vorsitzende Richter das Urteil aufgrund eines Rechtsfehlers für ungültig. Nun entschied ein Bundesgericht in Minnesota über den Fall Jammie Thomas-Rasset und die Geschworenen-Jury verurteilte sie zu 1,92 Millionen Dollar Schadenersatz, da sie 24 Songs vorsätzlich über Kazaa verbreitet habe. Die Beklagte war über das Urteil sichtlich geschockt und kündigte an, sich mit der RIAA einigen zu wollen oder in Revision zu gehen.

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  • Gerichtsurteil
  • illegale Downloads
  • Kazaa