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Google kann jetzt auch persisch
Nachdem der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad bei den Wahlen am 12. Juni 2009 in seinem Amt bestätigt wurde, gingen die Anhänger von Mir Hussein Mussawi auf die Straße. Da die Opposition eine Wahlmanipulation vermutet, finden seitdem täglich Protestdemonstrationen statt, obwohl in der islamischen Republik Iran striktes Demonstrationsverbot herrscht. So liefern sich Regierungsanhänger und Oppositionelle seit mehreren Tagen erbitterte Straßenkämpfe. Da diese Bilder auf keinen Fall an die Öffentlichkeit gelangen sollen, behindert der iranische Staat die Arbeit der internationalen Presse massiv. Die Anhänger von Mussawi haben nun jedoch das Internet für sich entdeckt und tauschen sich über Dienste, wie beispielsweise Twitter oder Facebook, mit der Welt aus. Auf diese Art und Weise gelangen immer wieder aktuelle Bilder aus dem Iran ins Netz, wodurch sich die Welt einen Eindruck von der aktuellen Lage im Iran verschaffen kann. So bieten Google und Facebook ihre Dienste nun auch in persischer Sprache an, um den Iranern zu helfen. Angesichts der gegenwärtigen Geschehnisse im Iran ist es schließlich von enormer Bedeutung, die Iraner die Unterstützung der Welt spüren zu lassen und ihnen die Möglichkeit zu geben, in ihrer Muttersprache über das Internet zu kommunizieren.