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Word darf weiterhin verkauft werden
Nachdem der kanadische Software-Hersteller i4i ein gerichtliches Verkaufsverbot für das Microsoft-Flaggschiff Word durchgesetzt hatte, gewährte ein US-amerikanisches Berufungsgericht Microsoft nun einen Aufschub. So darf die Textverarbeitungssoftware Word derzeit weiterhin verkauft werden, obwohl die Patentklage nach wie vor noch läuft.
Da das texanische Gericht, das das Verkaufsverbot verhängt hatte, mehrere juristische Fehler begangen haben soll, hat Microsoft Berufung gegen das Urteil eingelegt. Zudem sei bislang noch nicht bewiesen, ob i4i durch die XML-Schnittstelle des Office-Pakets tatsächlich ein derartig enormer Schaden entstanden ist, wie die Kanadier behaupten. Schließlich hat eine offizielle Studie ergeben, dass nur etwa 0,5 Prozent aller Word-Nutzer in den USA das XML-Format verwenden. Folglich ist das Word-Verkaufsverbot keineswegs zu rechtfertigen und stehe in keinem Verhältnis zu dem entstandenen Schaden.