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Twittern aus dem OP

Der Microbloggingdienst Twitter erfreut sich weltweit enormer Popularität und hat die virtuelle Kommunikation über das Internet vollkommen revolutioniert. So dokumentieren immer mehr Menschen ihren Tagesablauf mithilfe von Twitter und lassen die Welt an diesem Gezwitscher teilhaben.

Dieser Trend macht auch nicht vor medizinischem Personal Halt, wie aktuelle Fälle aus den USA zeigen. Hier haben Chirurgen des St. Luke’s Hospital in Cedar Rapids, des Henry Ford Hospital in Detroit, sowie des Children’s Medical Center in Dallas direkt aus dem OP Twitter-Nachrichten verschickt.

Hierzulande sehen der Berufsverband niedergelassener Chirurgen und der Marburger Bund diese Entwicklung äußerst kritisch, da das Twittern aus dem OP eine enorme Ablenkung darstelle. Auf diese Weise würde also das Risiko für Komplikationen erheblich erhöht und zudem die wartenden Angehörigen stark verunsichert werden.

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