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Twitter wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen
Mark Pfeifle, der frühere Sicherheitsberater von George W. Bush, hat das soziale Netzwerk Twitter für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Schließlich habe Twitter bei den Unruhen im Iran eine entscheidende Rolle gespielt und wesentlich dazu beigetragen, dass die Welt vom iranischen Wahlskandal und dessen Folgen erfahren hat.
Der Sieger dieser umstrittenen Wahlen, Ahmadinedschad, hatte mit aller Kraft verhindern wollen, dass die internationale Presse von den massiven Aufständen und Protesten in Teheran erfährt und daher Journalisten des Landes verwiesen. Folglich war Twitter für die Iraner der einzige Kontakt zur Außenwelt und spendete ihnen auch in ihren schweren Stunden Mut und Hoffnung.
Da Alfred Nobel festgelegt hatte, dass der Nobelpreis für Frieden dem gebührt, der „für die Verbrüderung der Völker gewirkt und sich für den Frieden eingesetzt hat“, hält Pfeifle Twitter und seine Betreiber für angemessene Kandidaten für den Friedensnobelpreis.