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Streit um Google Books
Das US-amerikanische Suchmaschinen-Unternehmen Google hat schon vor einigen Jahren mit der Digitalisierung von Büchern begonnen und so das Projekt Google Books ins Leben gerufen. Nutzer finden hier mittlerweile etwa zehn Millionen Bücher in digitaler Form und können diese online lesen. Um das Angebot zu erweitern arbeitet der Konzern derzeit mit weltweit 30 Bibliotheken zusammen, zu denen unter anderem auch die Bayerische Staatsbibliothek und die Oxford Library gehören.
Viele Verlage glauben jedoch, dass sich die Digitalisierung von Büchern nicht mit dem hierzulande geltenden Urheberrecht vereinbaren lasse, und wehren sich daher gegen Google Books. Der US-amerikanische Internet-Konzern hatte daraufhin einen Vergleich angestrebt, der am 07. Oktober noch durch ein New Yorker Gericht genehmigt werden muss.
Google offeriert den Europäern derzeit ein Mitspracherecht bei der Buchdigitalisierung und versucht diese so gnädig zu stimmen. Die EU-Kommission berät sich derzeit mit Experten über die Folgen von Google Books und wird dann entscheiden, ob das „Google Book Settlemet“ akzeptabel ist.