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Microsoft wehrt sich gegen Word-Verkaufsverbot

Nachdem das texanische Bundesbezirksgericht in der vergangenen Woche ein Verkaufsverbot für das Textverarbeitungsprogramm Word erlassen hat, wehrt sich nun der US-amerikanische Software-Konzern Microsoft gegen diesen Entschluss und hat deshalb Widerspruch beim Berufungsgericht Court of Appeals fort he Federal Circuit in Washington eingelegt. So hatte das kanadische Unternehmen I4i erwirkt, dass Microsoft sein wohl wichtigstes Produkt für mindestens einige Monate vom Markt nehmen muss, da die Software eine gravierende Verletzung des entsprechenden Patents darstelle. Erst wenn das gesamte Office-Paket über keinerlei Funktionen zur Verarbeitung von XML-Dateien mehr verfügt, darf der Verkauf fortgesetzt werden.

Da es sich bei dem Office-Paket, und insbesondere die Textverarbeitung Word, um das Flagschiff von Microsoft handelt, stellt dieses Verkaufsverbot einen immensen Schaden für das Unternehmen dar, dass die Gültigkeit des Patents nach wie vor bezweifelt.

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